Die Zeitschrift "Jugendschach" unter der Lupe. Eine Zeitschrift für Jugendliche, Trainer oder doch für Jedermann?

Im Durchschnitt 45 - 50 Seiten (DIN-A4) umfasst eine Ausgabe der Zeitschrift "Jugendschach", welche mir sofort durch ihre Covergestaltung positiv auffiel. Vier Aufgaben kategorisiert in "Hobbyschach", "Fortgeschrittene", "Vereinsspieler" und "Turnierspieler" lassen das mehr oder weniger geübte Auge sofort nach der Lösung suchen, um sich 'einzuordnen'. Dabei definierieren die Herausgeber diese Stärken mit folgendem Wertzahllevel:

Hobbyschach
  bis ca. 1200 DWZ
Fortgeschrittene ca. 1200 - 1500 DWZ
Vereinsspieler  ca. 1500 - 1800 DWZ
Turnierspieler  ab ca. 1800 DWZ

Also verspricht der Inhalt mehr als der Titel der Zeitschrift?!
Dies kann ich zum Teil bejahen, denn die Hefte zeichnen sich durch folgende wiederkehrende Inhalte aus, die für alle Schachinteressierten von Interesse sind:

- Regelecke
- Schach lernen mit der Stufenmethode
- Endspielkartei (FM Bernd Rosen)
- Mittelspieltaktik und -strategie (FM Thomas Michalczak)
- Elemente der Schachtaktik
- Eröffnungsecke
- Rezensionen der Firma ChessBase von Peter Schreiner
- diverse Taktik- und Kombi"ecken" (sehr viele Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - hierauf liegt der Schwerpunkt der Zeitung; die Lösungen befinden sich am Ende des Heftes)

Das Kinder- und Jugendschach im Speziellen wird durch Turnierberichte, kommentierte Jugendpartien, den Terminkalender (welcher speziell auf Turniere dieser Zielgruppe ausgerichtet ist) und das DSJ-Forum angesprochen.

Der Preis von nur 2,- EURO pro Heft ist aus meiner Sicht ausgesprochen günstig!

(C) Frank Große, 2005