Dinosaur Chess: Learn to Play

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SYSTEM REQUIREMENTS: Pentium III or equivalent 128 MB, screen resolution of 1024X768 Windows 98SE/ME/2000/XP/Vista http://store.convekta.com/

 

 

Dinosaur Chess ist ein interaktiver Schachlehrgang für Kinder aus dem Hause Convekta (bekannt für Chessassistent). Nachdem man sich mit einem Namen angemeldet hat kann es schon losgehen, Professor MacDinosaur erklärt die Regeln und die Gangart der Figuren. Dabei kann man die verschiedenen Kapiteln natürlich immer wieder wiederholen oder auch nach Wunsch überspringen.

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Nachdem man diese erste Hürde genommen hat kann es natürlich gleich weitergehen. Jetzt will man auch das zuvor erworbene Wissen in die Tat umsetzen, dafür stehen nun 6 verschiedene Gegner bereit.

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Gegen jeden der 6 Gegner hat man eine andere Startposition, einmal nur mit Springer und Läufer, dann wieder andere Figuren und schließlich zu Guter Letzt spielt man eine echte Partie mit allen Figuren.

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Daneben gibt es noch eine Art Übersicht, was man bereits alles erreicht hat und welche Aufgaben noch bereit stehen. Das Lernprogramm motiviert Kinder zum Lernen und man verfolgt mit Freude die einzelnen Lektionen und Erklärungen.

Bis dahin war ich wirklich angenehm überrascht, bis dahin…, denn zum Schluss gibt es noch einen „Dino Fight“, in dem man die einzelnen Gegner im Kampf besiegen muss. Aber nicht in einer Partie oder dergleichen, sondern im wirklichen Kampf mit springen, schlagen usw. So etwas hat in einem Lernprogramm für Kinder wirklich überhaupt nichts zu suchen. Für mich ein schlimmer Fauxpas, Gewalt gibt es genug auf der Welt, muss es jetzt schon in eigentlich harmlosen Kinderschachprogrammen „zur Sache“ gehen? Besser wäre es gewesen, die Entwickler hätten zusätzliche Schachrätsel integriert. So aber wird das zuvor durchaus positive an diesem Programm mit einem Schlag zunichte gemacht, sehr schade!

 

Fazit:

Prügelspiele in Schachlernprogrammen, und dann auch noch für Kinder ab vier Jahren? So etwas kann ich nicht nachvollziehen und will so etwas auch in keiner Weise unterstützen, deswegen wäre hier auch jedes weitere Wort vergeudete Zeit.

Martin Rieger, März 2007