Die Münchner Schachakademie

Seit Februar 2006 bietet die Münchener Schachakademie ein tägliches Trainingsangebot mit innovativem Lehrplan an. Vom Einsteiger ohne jegliche Vorkenntnisse bis hin zum erfahrenen Vereinsspieler können hier alle Altersstufen in gehobenem Ambiente Schach lernen und trainieren. Die Kurse bauen modular aufeinander auf, der Schüler kann also in seinem eigenen Tempo vom Anfänger bis zur Meisterstufe aufsteigen. Besonderer Wert wird beim Unterricht auch auf die Entwicklung effektiver Denkstrategien für Organisation und Planung gelegt, die in verschiedensten Bereichen des Privat- und Berufslebens von Nutzen sind. Das Team der Münchner Schachakademie:

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Stefan Kindermann ist Schachgroßmeister, Buchautor und Trainer sowie NLP-Master, er hat Deutschland auf sechs Olympiaden vertreten und sich einmal für die Weltmeisterschaft qualifiziert.

Gerald Hertneck ist Schachgroßmeister und EDV-Projektleiter. Auch er ist mehrfacher Nationalspieler und war bereits Nr. 50 der Weltrangliste.

Ulrich Dirr ist FIDE-Meister mit Bundesligaerfahrung, Grafiker und Typograf sowie Buchautor.

Dijana Dengler
ist angehende Internationale Meisterin. Sie ist vielfache Nationalspielerin mit viel Erfahrung im Kinder- und Jugendtraining sowie Diplombetriebswirtin.

Šarune Lapinskaite ist mehrfache litauische Landesmeisterin in verschiedenen Altersklassen, sie studiert in München Politikwissenschaften.

Thomas Beckers ist ein starker Münchner Meisterspieler und erfahrener Schachtrainer sowie ausgebildeter Elektroingenieur.

Als starker Partner und Sponsor steht der Münchener Schachakademie die Firma Immobilien Krulich mit Roman und Alfred Krulich zur Seite.

Das Angebot:
Die Aufbaukurse richten sich an Interessenten jeder Alterstufe, die sich eine systematische und professionell geleitete Schachausbildung in angenehmer Atmosphäre wünschen. Gleichzeitig wird ganz allgemein der Geist trainiert und strukturiertes Denken geübt.
Grundkurs I führt von Kenntnisstand »Null« über insgesamt fünf weitere Stufen an das Schachwissen eines erfahrenen Vereinsspielers heran.
Sind Sie bereits ein erfahrener Spieler und wollen Ihrem Schach neue Impulse geben? In der Meisterstufe sind verschiedenste Themen im Angebot, von Eröffnungsseminaren im Repertoire-Format über Strategie und Taktik im Mittelspiel, Endspieltechnik bis hin zu praktischer Schachpsychologie und Turniervorbereitung.
Spezialstunden wie Betreutes Spielen, die Offene Fragestunde, die Aktuelle Stunde mit Großmeistern sowie die dem Schaffen unserer Schüler gewidmete Studentenstunde runden das Angebot ab. Managementseminare können nach Absprache & Vereinbarung zum Grundthema Denkstrategien der Großmeister für Organisation und Management gebucht werden.
In der Speziellen Turniervorbereitung werden Kaltblütigkeit und klarer Kopf bei der Entscheidungsfindung unter Zeitdruck und Stress trainiert.
Ebenso wird für Firmen und Organisationen originelle Schachevents mit Vorträgen, Schachshows, Blindpartien, Beratungspartien mit Prominenten und Simultanveranstaltungen geboten.

Anschrift und Kontakt:
V.i.S.d.P. Stefan Kindermann, Geschäftsführer Münchener Schachakademie GmbH Zweibrückenstraße 8/Rgb. (A4) 80331 München, Telefon (0 89) 95 89 43 30, Telefax (0 89) 95 89 43 32, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Reguläres Training von Montag bis Freitag 15–21 Uhr. Die Räumlichkeiten befinden sich im Innenhof (Rgb. A4)
Spezialangebote nach Absprache.
Weitere ausführliche Informationen unter www.mucschach.de.


Nachfolgend ein kleines Interview mit dem Geschäftsführer, Herrn GM Stefan Kindermann:


Herr Kindermann, wie ist die bisherige Resonanz des Angebots?
 
Die bisherige Resonanz ist ausgezeichnet, seit unserer Eröffnung am 20.Februar 2006 hatten wir gesamt wohl um die 500 Schüler. Auch die Zufriedenheit unserer Besucher ist hoch, so bleibt uns ein Großteil der Schüler treu und besucht weitere Aufbaukurse bzw. Seminare. Kinder kommen vorwiegend zu unseren kompakten Ferienkursen, die in allen Schulferien stattfinden. Von der Gewichtung her haben wir etwa gleichviel Erwachsene (unsere ältesten Teilnehmer sind um die 70) und Kinder (derzeit leitet Frau Dengler eine spezielle „Minis-Gruppe“ mit 5-jährigen Kindern, sonst bewegt sich der Schnitt zwischen 6-11 Jahren) Auch die Medienresonanz war großartig, zweimal war das Bayerische Fernsehen bei uns und hat Beiträge ausgestrahlt, in verschiedenen Zeitungen und Magazinen (von der SZ über Münchner Merkur, die Abendzeitung, TZ bis hin zu verschiedenen Elternmagazinen) hatten wir mehrfach große und vor allem sehr positive Berichte in denen die positive Bedeutung des Schachs und unser spezieller Stil der Vermittlung hervorgehoben wurde. Ein neues Projekt stellt der direkte Transfer von Denkstrategien aus dem Schach in Bereiche des Management dar. Dabei handelt es sich um Neuland, das Konzept basiert auf mehrjähriger Forschungsarbeit. Dazu hatte ich schon einige Vorträge gehalten und wir bieten ab Herbst auch gezielt Seminare an. (Falls dieser Punkt für Sie interessant ist, kann ich gerne Material schicken) Darüber hinaus sind wir dabei, die Münchener Schachstiftung zu gründen, die speziell Kindern aus sozial schlechter gestellten Familien Schachtraining ermöglichen soll.

Könnte das Modell der Münchner Schachakademie Vorbild sein für bundesweite Trainingszentren?

Grundsätzlich ja, allerdings hatten wir in München durch unseren Sponsor, Herrn Roman Krulich mit seiner Traditionsfirma Immobilien Krulich besonders gute Startbedingungen. Denkbar wäre es, nach Art eines Franchising-Modells vorzugehen und unser Know-How zu Gründung, Aufbau, Medienarbeit, aber auch unseren sehr ausgefeilten Lehrplan (mit Seminaren bald an die zweihundert Trainingsstunden) zu vermitteln. Das ist aber wohl noch Zukunftsmusik...

Zum Abschluss noch eine Frage zur bevorstehenden Schacholympiade in Dresden, wie sind Ihre Erwartungen von dieser wichtigen Veranstaltung für das deutsche Schach allgemein und für die deutsche Mannschaft?


Bundestrainer Uwe Bönsch hat schon mehrfach bewiesen, dass er ein sehr schlagkräftiges und erfolgreiches Team formieren kann, das in der Lage ist, über sich hinaus zu wachsen. Dennoch traue ich in Anbetracht der unglaublich starken Konkurrenz dem deutschen Team nicht mehr als einen Platz unter den Top Ten zu. Vielleicht werde ich selbst für Österreich an den Start gehen. (seit einigen Jahren bin ich in die Österreichische Liste gewechselt, da ich einen österreichischen Pass habe und derzeit elomäßig die Nr.1 dort bin.) Allerdings wäre für das Österreichische Team schon ein Platz unter den ersten 30 Teams ein großer Erfolg...

Herr GM Kindermann, vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!


Martin Rieger, Juni 2007