Arthur Jussupow, Mark Dworetski

Der selbständige Weg zum Schachprofi

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Sprache: Deutsch
Verlag: Beyer
ISBN:3-88805-481-8
ISBN2:978-3-88805-481-5
172 Seiten, 135 Diagramme, 1 Fotos, gebunden, 5. bearbeitete Auflage 2006.

Bereits in der fünften Auflage erscheint ein moderner Klassiker der schon vielen Schachspielern die Augen geöffnet hat.

Die Rede ist von „Der selbständige Weg zum Schachprofi“ von GM Arthur Jussupow und Meistertrainer Mark Dworetski. Auf insgesamt acht Kapitel erstrecken sich die einzelnen Vorlesungen die aber nicht nur von den beiden Autoren stammen sondern auch von anderen Schachtrainern (Viktor Glatman, Michail Schereschewski, Alexej Kosikow und Grigori Kaidanow).
Die einzelnen Kapitel/Vorlesungen sind völlig unabhängig voneinander zu betrachten und können auch durcheinander gelesen werden, je nach persönlichem Gusto.

Die Themen behandeln unterschiedlichste Bereiche des Schachspiels, als da wären: 1) Stärken und Schwächen des Schachspielers und ihr Einfluss auf den Kampfverlauf - Der Weg nach oben - Wie man mit Schwarz spielt
2) Analyse der eigenen Partie -Zweifel des Kommentators
3) Die Technik der Arbeit an eigenen und fremden Partien - Die "entbehrliche" Figur
4) Über das Studium der Schachklassik - neue Ideen finden
5) Stellungsbeurteilung und Wahl des Planes im Mittelspiel - Aus Anlass eines Artikels
6) Das Gefühl für den König - Bewertung und Analyse
7) Gedanken und Ratschläge großer Schachmeister von Steinitz bis Kasparow
8) Schöpferische Ideen und lehrreiche Fehler; hier stellt Artur Jussupow Partien von Schülern der Schachschule vor, etwa den späteren GM Swjaginzew, Baklan, Jemelin, Kirjakow, Makarew und Gaponenko

Zu jedem Kapitel gibt es Übungsaufgaben (insgesamt 19 an der Zahl) die den Leser als eine Art Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben werden.

Doch was macht das Besondere an diesem Buch aus?

Zum einen natürlich die Qualität der einzelnen Beiträge, dafür sorgen erfahrene Trainer und starke Spieler, zum anderen die Art der Vermittlung des dargebotenen Materials. Wer zum Beispiel den Worten von Mark Dworetski im Buch gespannt folgt, hat am Ende das Gefühl, alleine durch das Lesen der Beiträge seinen schachlichen Horizont erheblich erweitert zu haben. Mir persönlich ging es zumindest so und jedes Mal wenn ich dieses exzellente Werk zur Hand nehme, entdecke ich wieder etwas Neues und Unbekanntes. Das spricht für die Tiefe des vorliegenden Buches und macht es letztendlich zu einem zeitlosen Klassiker der in keinem Bücherschrank fehlen sollte!


Ich danke dem Beyer Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Martin Rieger, August 2007